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b) (5) Les dits navires ne peuvent, à l'aide de ressources puisées à Nr. 31.

terre, augmenter leur matériel de guerre, renforcer leurs équipages,

ni faire des enrôlements volontaires, mêmes parmi leurs nationaux.
c) (6) Ils doivent s'abstenir de toute enquête sur les forces, l'emplace-

ment ou les ressources de leurs ennemis, (7) ne pas appareiller
brusquement pour suivre ceux qui leur seraient signalés, en un mot
(8) s'abstenir de faire du lieu de leur résidence la base d'une opé-
ration quelconque contre l'ennemi, et de (9) n'employer ni la force
ni la ruse pour recouvrer les prises faites par l'ennemi ou pour

délivrer des prisonniers de leur nation.

3. (10) Il ne peut être fourni à un belligérant que les vivres, denrées et moyens de réparations nécessaires à la subsistance de son équipage ou à la sécurité de sa navigation.

4. (11) Lorsque les belligérants ou navires de commerce des deux belligérants se trouveront ensemble dans un port français, il y aura un intervalle qui ne pourra être moindre de vingt-quatre heures entre le départ de tout navire de l'un des belligérants et le départ subsequent de tout bâtiment de l'autre belligérant. (12) Ce delai sera étendu en cas de besoin, sur l'ordre de l'autorité maritime et tant que cela pourra être nécessaire.

5. (13) Il est interdit aux belligérants de se livrer à aucun acte d'hostilité dans toute l'étendue des eaux territoriales. (14) Si une violation de cette règle venait à notre connaissance sans que vous ayez pu la prévenir, vous auriez à m'en rendre compte immédiatement, afin que le gouvernement puisse faire entendre auprès de qui le droit les protestations et réclamations nécessaires.

(15) Il en sera de même si un navire de commerce portant le pavillon français ou celui d'un des Etats protégés par la France venait à être molesté dans l'exercise du droit de visite qui appartient aux belligérants.

1904. Neutralitätserklärung vom 15. Februar 1904.

Nr. 32. Après avoir reçu notification officielle de l'état de guerre existant entre la Russie et le Japon, le Gouvernement de la République a rappelé à ses agents en France, dans les colonies et pays de protectorat et, par ses représentants diplomatiques, aux Français résidant à l'étranger, les obligations qui découlent de la neutralité.

Die Neutralitätsregeln vom 15. Februar 1904

Nr. 33. sind diejenigen von 1898 (Nr. 31), eingeleitet durch mehrere aus der damaligen Neutralitätserklärung übernommene Zujäße (Nr. 30 Ziffern (2) bis (6)

Österreich-Ungarn.

1854.
Der Neutralitätserlaß vom 25. Mai 1854

Nr. 36. glich in der Hauptsache der nachstehenden Nr. 37 von (2) bis (6); er wurde eingeleitet durch folgende Säße:

(1) Den k. k. Untertanen wird die Annahme oder Benutzung von Kaperbriefen (lettres de marque) unter irgend welcher Form und Flagge, sowie jede

Nr. 36. wie immer geartete Beteiligung an der Führung, Bemannung oder Ausrüstung

von Kapern untersagt. Wer dawider handelt, hat nicht nur keinen Schutz von seiten der k. k. Regierung zu erwarten, wenn er von einem anderen Staate zur Strafe gezogen wird, sondern er soll auch von den k. k. Strafgerichten nach den für den Raub bestehenden Bestimmungen der österreichischen Strafgesetze behandelt werden, wobei die Annahme von Kaperbriefen als Versuch des Raubes zu betrachten ist.

Sollten fremde von einer der kriegführenden Mächte mit Markbriefen versehene Kaper vorkommen, so ist ihnen das Einlaufen in diesseitige Häfen, außer im Falle dringender Seegefahr, nicht zu gestatten, und hat letzterenfalls die Bewachung und die Nötigung zum schleunigsten Wiederauslaufen einzutreten.

Außerdem enthielt er folgende Bestimmung:

(7) Die Prisen, welche die kriegführenden Mächte von dem Feinde machen, dürfen nur in dem Hafen von Triest, mit Ausschluß jedes andern österreichischen Hafens, zugelassen werden; woselbst die Effekten abgeladen, deponiert, verwaltet, im Falle sie nicht, Waren enthalten, deren Einfuhr in die k. k. Staaten verboten ist, gekauft oder verkauft, oder auf dem Wege des Handels von neuem ausgeführt werden können; alles jedoch unter der Voraussetzung, daß das gerichtliche Urteil über die Rechtmäßigkeit der Prise von der kompetenten Behörde derjenigen Macht, welche die Prise gemacht hat, ausgesprochen worden sei. Sollten einige Effekten in der Zwischenzeit dem Verderben ausgesetzt sein, so können solche zwar auch früher verkauft werden, jedoch nur gegen hinlängliche Sicherstellung für ihren Werth auf den Fall, daß das Urteil auf die Freilassung des Schiffes erkennen würde.

1870, Nr. 37.

Neutralitätserlaß vom 29. Juli 1870. (1) Aus Anlaß des zwischen dem Norddeutschen Bunde und den Staaten Süddeutschlands einerseits und Frankreich anderseits ausgebrochenen Krieges werden hiermit infolge Ministerratsbeschlusses im Einvernehmen mit dem K. und K. Ministerium des Äußern und mit dem K. Ung. Ministerium folgende Anordnungen bekannt gegeben, nach welchen sich sowohl sämtliche Behörden als alle Reichsangehörigen zu richten haben.

1. (2) Es ist verboten, auf Schiffen unter österreichisch-ungarischer Flagge Truppen der kriegführenden Staaten zu transportieren oder den letzteren Gegenstände, welche nach dem allgemeinen Völkerrechte oder besonderen allgemein kundgemachten Anordnungen der betreffenden fremden Regierungen als Kriegskonterbande gelten, zuzuführen.

Von solchen Gegenständen darf auf einem österreichisch-ungarischen Schiffe im Verkehre mit jenen Staaten nur so viel vorhanden sein, als zu dessen eigenem Gebrauche oder zu dessen Verteidigung unumgänglich nötig ist.

Den österreichisch-ungarischen Schiffen ist das Einlaufen in solche Plätze und Häfen untersagt, die von einer der kriegführenden Mächte belagert oder wirksam blockiert sind.

Wer vorstehende Verbote übertritt, hat bei eintretenden rechtmäßigen Beschlagnahmen und Konfiskationen von seiten der kriegführenden Staaten keinen Schutz bei der Regierung zu erwarten.

2. (3) Außer diesem Falle sind die österreichisch-ungarischen Handelsschiffe nicht beschränkt, ungeachtet des bestehenden Krieges ihren Handel und Verkehr mit den Häfen der im Kriege begriffenen Mächte fortzutreiben, und ebenso dürfen auch die Kauffahrteischiffe der kriegführenden Staaten wie vorher

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in alle inländischen Häfen ungehindert einlaufen, sich darin nach Belieben auf. Nr. 37. halten, Ausbesserungen vornehmen usw., insofern sie dabei die bestehenden Gesetze und Anordnungen beobachten und ihr Benehmen den Regeln der Neutralität gemäß ist.

(4) Hinsichtlich der Zulassung fremder Kriegsschiffe in den inländischen Häfen bleibt es bei den Bestimmungen der Zirkularverordnung vom 28. Mai 1866 (Armeeverordnungsblatt XVI. von 1866) und der Zirkularverordnung*) vom 16. November 1866 (Marineverordnungsblatt Nr. 38 von 1866) und der bezüglichen Instruktionen.

3. (5) In der billigen Erwartung, daß der neutrale Handel von den kriegführenden Mächten gehörig werde respektiert und daß die üblichen Befugnisse der Kriegführenden nur unter Beobachtung der allgemeinen völkerrechtlichen oder etwaigen vertragsmäßigen Modalitäten werden ausgeübt werden, wird hiermit verordnet, daß die österreichisch-ungarischen Kauffahrer sich auf offenem Meere der allfälligen Visitation von seiten der fremden Kriegsschiffe nicht widersetzen, sondern im Gegenteile die Papiere und Dokumente, wodurch die neutrale Eigenschaft des Schiffes bewiesen wird, ohne Anstand vorzeigen, deren keine in die See werfen, noch sonst vernichten, viel weniger deren falsche oder doppelte und geheime an Bord halten sollen.

4. (6) Sollte ein österreichisch-ungarisches Schiff ungeachtet der Befolgung der vorstehenden Vorschriften auf eine ungebührliche Art behandelt werden, so ist hierüber ungesäumt bei der nächstgelegenen österreichischungarischen Konsular- oder sonstigen Behörde die Anzeige zu erstatten, damit die Regierung bei dem auswärtigen Staate die zur Erlangung der Entschädigung und Genugtuung erforderlichen Schritte vornehmen und, sofern solche Schritte von den auf ungebührliche Art Behandelten bereits vorgenommen worden wären, dieselben unterstützen könne.

5. Diese Anordnungen haben vom Tage der Kundmachung an in Wirksamkeit zu treten,

1904.
Den 17. Februar 1904.

Nr. 39. Seitens der kaiserlich russischen und der kaiserlich japanischen Regierung liegen dem k. und k. Ministerium des Äußeren amtliche Mitteilungen vor, daß diese beiden Mächte sich im Kriegszustande miteinander befinden.

Die österreichisch-ungarische Monarchie ist hierdurch in das Verhältnis der Neutralität zu den beiden kriegführenden Teilen getreten und wird die völkerrechtlich damit verbundene Haltung genau beobachten.

Für die österreichischen Staatsangehörigen ergibt sich daraus, daß sie alles sorgsam zu vermeiden haben werden, was mit der Neutralität der Monarchie nicht vereinbar wäre.

Rußland.

1870. Neutralitätserklärung vom 11. (23.) Fuii 1870.

Nr. 41. Amtlicher Bekanntmachung vom 11. (23.) Juli zufolge hat Se. Majestät der Kaiser sich fest entschlossen, im gegenwärtigen Kriege den beiden kriegführenden Mächten gegenüber eine strenge Neutralität zu beobachten, so lange die Interessen Rußlands durch den Verlauf des Krieges nicht berührt werden.

*) Diese Verordnungen regeln die Zulassung von Kriegsschiffen befreundeter Mächte (in Friedenszeiten).

1898. Nr. 42.

Neutralitätserlaß vom 18. (30.) April 1898. (1) Les dissentiments survenus dans ces derniers temps entre l'Espagne et les Etats-Unis d'Amérique ont amené le Gouvernement Impérial à rechercher, de concert avec les autres Puissances, les moyens qui auraient pu prévenir un conflit armé entre ces deux pays.

Malheureusement nos démarches amicales n'ont pas abouti, et l'Espagne et les Etats-Unis se trouvent actuellement en état de guerre.

C'est avec un vif regret que le Gouvernement Impérial assiste au conflit armé entre deux Etats auxquels il est lié par une amitié séculaire et par des sympathies profondes. Il est fermement résolu à observer à l'égard des deux parties belligérantes une parfaite et impartiale neutralité.

(2) Le Gouvernement Impérial a pris acte des déclarations des Gouvernements Espagnol et Américain relativement à leur intention de se conformer, pendant toute la durée de la guerre, aux principes généralement reconnus du droit international, à savoir:

1. Le pavillon neutre couvre la marchandise ennemie, à l'exception de la contrebande de guerre.

2. La marchandise neatre, à l'exception de la contrebande de guerre, n'est pas saisissable sous pavillon enn

anemi, et
3. Le blocus, pour être obligatoire, doit être effectif.

(3) Tous les sujets de Sa Majesté l'Empereur de même que toutes les personnes qui se trouvent sous la protection des lois de l'Empire, sont tenus de remplir les obligations que comporte l'état de neutralité. Ceux qui contreviendraient à ces dispositions seront responsables devant la loi et ne pourront, en aucun cas, recevoir aide ou protection de la part du Gouvernement Impérial ou de ses agents diplomatiques et consulaires à l'étranger.

(4) Le gouvernement Impériale déclare, en outre, que les bâtiments de guerre des deux Puissances belligérantes ne pourront entrer dans les ports russes que pour 24 heures. (5) Dans les cas de mauvais temps, d'absence à bord d'objets ou de provisions nécessaires à l'entretien de l'équipage ou bien pour cause de réparations indispensables, la prolongation du délai susindiqué ne pourra être accordée chaque foi que sur une autorisation spéciale du Gouvernement Impérial.

(6) Dans le cas où des navires appartenant aux deux parties belli. gérantes entreraient dans un port russe, le navire marchand ou le navire de guerre de l'une des parties belligérantes ne pourra sortir du port que 24 heures après que le navire de l'autre partie aura quitté le même port.

(7) La vente des prises est absolument défendue dans les ports russes.

Miederlande.

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1851. Nr. 45.

Neutralitätserklärung vom 14. April 1854. (1) Da der Minister der auswärtigen Angelegenheiten in Erfahrung gebracht, daß man beabsichtigt hat, Kriegsmunition mit Verletzung der einer neutralen Macht durch das Völkerrecht auferlegten Pflichten auszuführen, so hält er sich für verpflichtet, Reeder und Verlader auf die Gefahr aufmerksam zu machen, welcher sie nicht allein sich selbst durch dergleichen Versendungen aussetzen würden, sondern auch auf die nachteiligen Folgen und Verlegenheiten, welche die niederländischen Schiffe würden treffen können, falls bei den kriegführenden

Mächten nicht das Vertrauen bestände, daß diese Flagge auf keinen Fall zu Nr. 45. unerlaubtem Transporte von Kriegskonterbande verwendet werden würde.

Bei den Zusicherungen, welche die Königliche Regierung erhalten hat, daß der Grundsatz: »freies Schiff, freies Gut« von allen kriegführenden Mächten werde beobachtet werden; daß nur in bezug auf Kriegskonterbande und auf Depeschen, die für eine der kriegführenden Mächte bestimmt sind, eine Ausnahme gemacht werden soll, und daß die Untersuchung, ob sich in Schiffen mit niederländischer Flagge dergleichen Konterbande befinde, mit möglichster Schonung bewerkstelligt werden werde, ist es für den ehrlichen Kaufmann und Reeder von großer Wichtigkeit, daß überall die Überzeugung obwalte, es werde mit der niederländischen Flagge kein Mißbrauch getrieben und keine Veranlassung zu ungünstigen Voraussetzungen gegen diejenigen, welche das Vorrecht haben unter dieser Flagge zu fahren, gegeben werden.

(2) Die Regierung Sr. Majestät des Königs würde Schiffen, welche, den Pflichten neutraler Staaten zuwider, Kriegskonterbande am Bord haben oder sich mit der Überbringung verbotener Depeschen befassen sollten, ihren Schutz nicht gewähren können.

Neutralitätsregel vom 15. April 1854.

Nr. 46. Zufolge der Befehle des Königs bringen die Minister der auswärtigen Angelegenheiten, der Justiz und der Marine zur Kenntnis aller Beteiligten, daß zum Behufe des Einhaltens vollständiger Neutralität unter den dermaligen Umständen keine Kaper, gleichviel unter welcher Flagge und mit welcherlei Kaperbriefen sie auch versehen sein mögen, sei es mit oder ohne Prisen, in unsern Häfen und Meeresmündungen zugelassen werden sollen, ausgenommen in Fällen von Seeschäden, und daß die geeigneten Befehle erlassen worden sind, solche Kaper und deren Prisen unter allen Umständen zu bewachen und sie zu veranlassen, auf das schleunigste wieder die See zu gewinnen.

1866.
Aus dem Neutralitätserlaß vom 17. März 1866

Nr. 47. (während des südamerikanischen Krieges). Art. 4. Die Kriegsschiffe der kriegführenden Parteien können, sofern sie sich den völkerrechtlichen Bestimmungen bei ihrer Zulassung in neutrale Häfen unterwerfen, auf unbestimmte Zeit in den niederländischen Häfen und Fahrwassern bleiben; auch können sie sich mit einer unbestimmten Menge Kohlen versorgen.

Es bleibt jedoch der Regierung vorbehalten, dies Verbleiben, sofern sie es mit Rücksicht auf die Sicherheit der Neutralität des Staates für nötig erachtet, auf 24 Stunden zu beschränken.

1870. Neutralitätserklärung vom 20. Juli 1870.

Nr. 48. (1) Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten hält sich für verpflichtet, mit Rücksicht auf den ausgebrochenen Krieg die Aufmerksamkeit der Schiffsführer, Reeder und Einlader (inladers) auf die Gefahren und Nachteile zu lenken, denen sie sich aussetzen, wenn sie, in Streit mit den Pflichten neutraler Mächte, eine wirkliche Blockade nicht respektieren oder Kriegskonterbande, militärische und für eine der kriegführenden Parteien bestimmte Depeschen befördern. Neutralitätserlasje

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