Logik der Forschung: Zur Erkenntnistheorie der Modernen Naturwissenschaft

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Springer Vienna, 1935 - 248 páginas
Der H inweis ... , dap der Mensch schUepUch die hartndckigsten P1'obleme . . . gelost habe, gibt dem Kenner keinen Trost, denn was er jiirchtet, ist gerade, dap die Philosophie es nie IZU einem echten "Problem" bringen werde. SCHLICK. 1ck bin hingegen einer ganz entgegengesetzfen Meinung und behaupte, dap in Dingen, woriiber man, vornehmUch in der Philo8ophie, eine geraume Zeit hindurch gestritten hat, niemals eine W ort­ streitigkeit zum Grunde gelegen habe, sondern immer eine wahrhajte Streitigkeit iiber Sachen. KANT. Eine einzelwissenschaftliche, etwa eine physikalische Unter­ suchung kann ohne weitere Umschweife mit der Bearbeitung ihres Problems beginnen. Sie kann, sozusagen, mit der Tiir ins Haus fallen; es ist ja ein "Haus" da: ein wissenschaftliches Lehrgebaude, eine allgemein anerkannte Problemsituation. Der Forscher kann es deshalb auch dem Leser iiberlassen, die Arbeit in den Zusammen­ hang der Wissenschaft einzuordnen. In einer anderen Lage findet sich der Philosoph. Er steht nicht vor einem Lehrgebaude, sondern vor einem Triimmerfeld (in dem es freilich auch Schi.itze zu entdecken gibt). An eine allgemein anerkannte Problemsituation kann er nicht ankniipfen, denn daB es eine solche nicht gibt, das allein diirfte vielleicht allgemein anerkannt sein; taucht doch sogar in den philosophischen Auseinandersetzungen immer wieder die Frage auf, ob die Philosophie es iiberhaupt mit echten "Problemen" zu tun habe.

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Contenido

Einführung
1
Zum Problem der Methodenlehre
19
Bausteine zu einer Theorie der Erfahrung
26
Derechos de autor

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