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5) Als adverbia werden gebraucht folgende oblique kasus von adjektiven und substantiven: soð Prf. 4, 18. 20; neh III, 23; lytil XVI, 16; lyttil XVI, 17; lyttel XIII, 33; menigo IV, 41; lythuon Prf. 7, 14; togægnes IV, 51; togegnas XI, 20; ongegn XII, 18; tomiddes XX, 26; adune Prf. 2, 1; giosterdreg IV, 52; oðræ - uisa XIV, 11.

6) Adverbia auf ursprüngliches -an verlieren das auslautende n: befora Prf. 3, 3; huona I, 48; II, 9; hiona II, 16; ufa Prf. 3, 7; binna XVIII, 15; XX, 26; heana VII, 3; dona Prf. 4, 11; soðða VI, 16; siðda 187, 14; buta Prf. 3, 14; begeonda I, 28; begienda III, 26; bigeonda XIX, 18; der endvokal erscheint auch als e, æ: huonne I, 48; VI, 25; begeande VI, 25; ûte, bute XVIII, 16; bûte XIX, 13; beforæ XII, 37; n ist bewahrt in neaðan VIII, 23; ûtan 188, 4.

Beispiele von steigerung sind: komparativ: me VII, 31; mara XII, 43; hraður XX, 4; forðor VIII, 11; XV, 2; suiðor III, 19; XIX, 8; suiður XXI, 15; er Prf. 3, 3; 5,18; 6, 11 etc.; doppelt gesteigert ærrur I, 30; superlativ: ærist X, 40; XIX, 39.

Die zusammenstellung der zahlwörter sowie der pronominalgattungen erübrigt sich durch Cook's “Glossary", das die belege vollständig für alle vier evangelien giebt.

Litteratur.

Bosworth-Toller, Anglo-Saxon Dictionary B.-T.
Bülbring, K. D., Anglia, Beiblatt VII, IX, X.
Braune?, Wilh., Ahd. grammatik. Halle 1891.
Braune 3, Wilh., Got. grammatik. Halle 1887.
Cosijn?, P.J., Altwestsächische grammatik. Haag 1893 = Cosijn.
Cook, A. S., A Glossary of the Old Northumbrian Gospels. Halle 1894

Cook.
Dieter, Laut- und formenlehre der altgermanischen dialekte 1. Leipzig 1898.

II. ebd. 1900. Englische Studien ed. Hoops E. St. Fritzner, Ordbog over det gamle norske sprog. Kristiania 1886. Grundriss der germanischen philologie I? ed. Paul. Strassburg 1898 = P. G. Hempl, Angl. XXII, 375–383. Hilmer, Zur altnordhumbrischen laut- und flexionslehre. Goslarer programm

1882 Hilmer. Kaluza, M., Historische grammatik der englischen sprache I. Berlin (Felber)

1900 Kaluza. Anglia. N.F. XII,

7

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Kluge, F., Nominale stammbildungslehre der altgermanischen dialekte.? Halle

1899 N. St. B. Kluge-Lutz, English Etymology. Strassburg 1898 = Kluge-Lutz. Kluge, F., Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache. Strassburg

1899 Kluge. Lea, M. E., The language of the Northumbrian gloss to St. Mark. Anglia,

XVI, 62—206 L. Lindelöf, U., Die sprache des rituals von Durham etc. Helsingfors 1890

Lind. Lindelöf, U., Beiträge zur kenntnis des altnorthumbrischen. Mémoires de la

société neo-philologique à Helsingfors I (1893), 219–302. Noreen, A., Altisländische und altnorwegische grammatik. Halle 1892

Noreen. Paul, H., Zur geschichte des german. vokalismus. Beitr. VI. Pogatscher, A., Zur lautlehre der griech., lat. und romanischen lehnwörter

im altenglischen (Q.-F. 64). Strassburg 1888 = Pog., Pogatscher. Sievers, Angelsächsische grammatik. Halle 1898 S. Streitberg, W., Urgermanische grammatik. Heidelberg 1896. Sweet, H., History of English Sounds. Oxford 1888. Sweet, H., The Student's Anglo-Saxon Dictionary. Oxford 1897. Zeuner, Die sprache des kentischen psalters. Halle 1881 = Zeuner. Whitney, Century Dictionary

= C. D.

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Anglia, Zeitschrift für englische philologie, ed. Einenkel & Flügel.
Anglia, Beiblatt, ed. Mann.
Beiträge zur geschichte der deutschen sprache und literatur, ed. Sievers

Beitr.
Indogermanische forschungen. Zs. für idg. sprachen und altertumskunde,

ed. Brugmann und Streitberg I. F. Bemerkung. Sievers, Zum ags. vokalismus, Leipziger dekanatsprogramm

1900 kam mir leider erst zu gesicht, als der satz in allen teilen bereits abgeschlossen war.

Prf. bezieht sich auf „Argumentum“ und „Capitula Lectionum“ auf pp. 1–8

des textes und wird mit deutschen ziffern zitiert; pp. 187. 188 enthalten ein nachwort der übersetzer.

Inhalt

Teil I. Lautlehre.
Erster abschnitt: Vokalismus.
A) Die vokale der stammsilben.

Kapitel I. Kurze vokale (SS 1-5).
Kapitel II. Lange vokale (88 6—10).

Seite
3
3
3
3
12

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Seite Kapitel III. Diphthonge (SS 11-14).

15 Kapitel IV. Beeinflussung betonter vokale durch nachbarlaute (SS 15—23).

18 B) Die vokale der mittel- und endsilben.

39 Kapitel V. Vokalwechsel (SS 24, 25).

39 Kapitel VI. Vokalschwund (SS 27, 28).

43 Zweiter abschnitt: Konsonantismus.

45 Kapitel VII. Die halbvokale (SS 29, 30).

45 Kapitel VIII. Die liquidae und nasale (SS 31—31).

48 Kapitel IX. Labiale (SS 35—37).

50 Kapitel X. Dentale (SS 38—41).

51 Kapitel XI. Velare und palatale (SS 42—44).

Kapitel XII. Allgemeines über die konsonanten (SS 45--17). 56 Teil II. Flexionslehre..

58 A) Verbalflexion.

58 Kapitel XIII. Die endungen (SS 48–64).

58 Kapitel XIV. Tempusbildung der starken verba (S$ 65—73). 67 Kapitel XV. Tempusbildung der schwachen verba (SS 74–76). 76 Kapitel XVI. Kleinere gruppen (SS 77—81).

80 B) Nominalflexion.

83 Kapitel XVII. Deklination der substantiva (S$ 81-90). 83 | Deklination der adjektiva (SS 91-94).

92 Kapitel XVIII.

Adverbia. Litteratur. .

97

53

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EISENBERG.

Hans FÜCHSEL.

TEXTKRITIK UND BEITRÄGE ZUR ERKLÄRUNG VON: DIE RAWLEY'SCHE SAMMLUNG VON 32 TRAUERGEDICHTEN AUF

FRANCIS BACON.'

HERAUSGEGEBEN VON GEORG CANTOR.* HALLE 1897.

I. Dr. Georg Cantor, prof. der mathematik an der universität Halle, hat zuerst in Deutschland 'Die Rawley'sche sammlung von 32 trauergedichten auf Francis Bacon' herausgegeben (Halle 1897, in kommission bei M. Niemeyer). Ihm, dem Baconforscher, gebührt das unbestreitbare verdienst, die sammlung in: The Harleian Miscellany, a Collection of scarce, curious and entertaining pamphlets and tracts, Vol. X, p. 287, London 1813, entdeckt und veröffentlicht zu haben.

Die ed. princeps (Londini, in officina Johannis Haviland. MDCXXVI) ist erhalten in der bibliothek des British Museum unter der nummer 1213. 1. 9. (9). Dazu kommt ein abdruck in Vol. I der vierbändigen ausgabe der werke F. Bacon's von John Blackbourne (London 1730), der sich seit ungefähr einem jahre im besitze Cantor's befindet. Er bemerkt dazu: Es scheint überhaupt die ausgabe B die bessere, korrektere zu sein. Dies teilte mir prof. Cantor (brief vom 11. Nov. 1900) mit, dem ich auch hier meinen herzlichen dank für die liebenswürdigkeit ausspreche, mit der er meine verschiedenen anfragen beantwortete.

Da ich bei Cantor im texte verschiedene stellen fand, die metrisch oder grammatisch oder sachlich anstössig waren, wandte ich mich in einem lateinischen briefe unmittelbar an die bibliothek des Britischen Museums und erhielt umgehend darauf die befriedigendste antwort in einem lateinischen briefe (D. Londini, a. d. VIII. id. Novembr. MDCCCC) und ebenso auf eine lateinische karte ebensolche (Id. Novembr.) unterzeichnet A. W. K. Miller.

Ich spreche auch hier diesem herrn, sowie seinem sekretär, der die vergleichung vornahm, meinen herzlichsten und aufrichtigsten dank aus.

Miller schreibt: Desiderio tuo, v. a., satisfacere cum maxime vellem, lectiones a te descriptas cum archetypo Rawleiano conferendas curavi. Inveni quidem recensionem illam Cantorianam minime ab archetypo aberrare; tantummodo etc. Ceteris in locis errores impressorum debiti fideliter redduntur.

Ich lasse nun die einzelnen stellen folgen. Der kürze wegen würde ich den archetypos mit A bezeichnen; da aber prof. Cantor die Harleian-ausgabe mit A, die andere Blackbourne’sche mit B bezeichnet hat, so soll die Rawley'sche ed. princeps mit R bezeichnet werden. 1) Carm. III. Quid voluit prudens fatum, jam sentio tandem:

Constat Aprile uno te potuisse mori.
Die leichteste verbesserung war:

Quid voluit prudens fatum? Jam sentio tandem:

oder Quod voluit. A und B stimmen aber mit R überein; ebenso haben alle drei: Aprile statt Aprili.

Miller bemerkt dazu: (sic, quia Aprili minus facile eliditur?) 2) Carm. IV. v. 8. nec minor tantus sophos

Quam porticus bracchuta. Die richtige schreibung braccata hat B, dagegen R und A bracchata. Zu diesem worte bemerkt Miller: De verbo 'bracchata' inveniuntur hæc in Eliots Dictionarie' ed. 1559. Braccha or Bracha, that kynde of mantell, which now commeth out of Irelande, or a longe garment made of rough fryze. Brachatus or Bracchatus that wearth suche a garment or mantell. Wegen der erklärung dieser schwierigen stelle siehe s. 109 fg. 3) Ib. v.38. Quâ mens tueri volucris idæas boni

In lacteos properat Olympi tramites. Da es sich um das anschauen der ideen des guten handelt, wozu der flüchtige geist Bacon's zum himmel empor eilt, lag

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